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Peru ist ein Staat in Südamerika und grenzt an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Chile. Es hat eine Gesamtfläche von 1.285.220 km² und eine Gesamteinwohnerzahl von 28.302.604. Das macht im Schnitt 22 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Hauptstadt Perus ist Lima und die Amtssprachen sind neben spanisch auch Quechua und Aymara.
Das Land Peru kann man in drei verschiedene Landschaftszonen unterteilen. Als erstes gibt es das Küstengebiet (Costa), das Andenhochland (Sierra) sowie die Selva und Montaña (den Regen- bzw. Nebelwald) die etwa 64% der gesamten Staatsfläche ausmacht. Die Costa ist eine Küstenwüste, die sehr unter dem Einfluss des Humboldtstroms steht. Landwirtschaft ist hier nur in den Gebieten möglich, die von aus den Anden kommenden Flüssen bewässert werden können. Im Süden des Landes, an der Grenze zu Chile, beginnt die trockenste Wüste der Erde, die Atacama-Wüste. Hinter der Küstenregion beginnt die Sierra. Typisch für die gesamte Andenregion sind tief eingeschnittene Täler (Canyons) und Durchbrüche der Gebirgsketten durch große Flüsse. . Im Süden des Landes zeigt sich eine gewisse Abflachung der Hochebene, es bildet sich der sogenannte Altiplano, der seine typische Ausprägung um den Titicacasee erhält.
Östlich der Anden beginnt die Regenwaldregion. Dort entspringen weitere Quellflüsse des Amazonas, der durch das Amazonasbecken in Richtung Brasilien fließt. Der Regenwald Perus ist sehr dicht und fast undurchdringlich.
Ebenso wie die Flora hat auch die Tierwelt Perus eine große Vielfalt zu bieten. In der Küstenebene und auf den Küsten vorgelagerten Inseln leben Möwen und Seeschwalben, Eidechsen, Skorpione, Robben und Pinguine. Tiere der fruchtbareren Regionen im Osten sind beispielsweise Gürteltiere, Alligatoren, Jaguare, Pumas, Papageien und Flamingos.
Peru ist neben Bolivien und Guatemala eines der drei Länder mit mehrheitlich indianischer Bevölkerung. Über 45% der Einwohner sind indianischer Abstammung. In der Hauptstadt Lima lebt etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Die Menschen flüchten von den Küsten und Landgebieten in die großen Städte, was zur Folge hat, dass ein erheblicher Teil der Menschen an bzw. unter der Armutsgrenze lebt. Aufgrund von Gegensätzen in den ethnischen Kulturen und politisch-sozialem Ungleichgewicht kommt es zu einer ungenügenden Versorgung der Bevölkerung.